3.8.-29.8.2024 Fotoausstellung:  Sinjar, My Soul, To You I Belong

Sinjar, My Soul, To You I Belong nimmt uns mit auf eine Reise in die Kultur und Religion der êzîdischen Gemeinschaft in Sinjar nach dem Völkermord. Tausende Menschen wurden 2014 ermordet, mehr als 400.000 Menschen mussten aus ihrer Heimat fliehen. Unter dem Eindruck der jüngsten Kriege in der Ukraine und Israel/Gaza ist das Schicksal der Êzîdinnen und Êzîden in der hiesigen Öffentlichkeit wenig präsent. Die Serie zeigt Eindrücke aus dem Alltag vor Ort und lässt Menschen zu Wort kommen, die an ihrer Heimat festhalten. 

Die Ausstellung basiert auf der Zusammenarbeit der Fotografin Miriam Stanke mit dem Anthropologen Benjamin Raßbach im Frühling 2021.
Miriam Stanke ist freie Fotografin und Künstlerin. Neben ihren eigenen fotografischen und multi-medialen Projekten arbeitet sie für Magazine und Zeitungen sowie im Bildungsbereich. Sie lebt und arbeitet derzeit in Mannheim.

3. bis 29. August 2024, jeweils Do-So 16.00 – 20.00

Zu Gast in der Millerntorwache, Millerntorplatz 20, 20359 Hamburg

Musikalisches Gedenken mit Tayfun Guttstadt – Ney

Veranstaltung am 15. August 18.00, anlässlich des Jahrestages des Massakers im Dorf Kodscho

Room for arts@thoughts

Buchveröffentlichung „Antisemitismus in und aus der Türkei“ – Jetzt erschienen!

Gemeinsam herausgegeben von: Interkulturelle Werkstatt (ikw e.V.), TürkeiEuropaZentrum an der Universität Hamburg und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
Das Buch ist gegen 5 € Schutzgebühr erhältlich im Infoladen der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

3. August: Gedenken zum zehnten Jahrestag des Genozids an den Êzîdinnen und Êzîden

Am Morgen des 3. August 2014 überfallen Kämpfer des sogenannten „Islamischen Staats“ êzîdische Dörfer im Schingal. Dies war der Auftakt des Genozids: Wer nicht fliehen konnte, wurde getötet oder versklavt und vergewaltigt. Tausende Êzîdinnen und Êzîden wurden ermordet, mehr als 400.000 Menschen mussten aus ihrer Heimat fliehen. Über 6.000 Menschen, vor allem Frauen und Kinder, verschleppte der IS, über 2.000 von ihnen befinden sich heute noch immer in der Gewalt der Islamisten.

Am Samstag, den 3. August 2024 – dem zehnten Jahrestag dieses Genozids –
treffen wir uns zum Gedenken
um 16.00 Uhr vor dem Hamburg-Baum am Millerntor (beim Eingang zu den Wallanlagen)

Es sprechen:

Dr. Leyla Ferman, Vorstand von Women for Justice e.V.
Najlaa Matto, Überlebende und Menschenrechsaktivistin
Dr. Oliver von Wrochem, Vorstand der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur   Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen
Gülcan Şengal, Êzîdin aus Hamburg
Susanne Kondoch-Klockow, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees

Gesang:
            – Cemile Dinçer

interkulturelle werkstatt e.V., Women for Justice e.V. und Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Im Anschluss findet die Vernissage der Fotoausstellung von Miriam Stanke Sinjar My Soul To You I Belong in der Millerntorwache statt.

Beide Veranstaltungen bilden den Auftakt der Veranstaltungsreihe „Zehn Jahre nach dem Genozid an den Êzîdinnen und Êzîden. Erinnern-Aufarbeiten-Konsequenzen“ die von August bis Dezember 2024 von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, der Interkulturellen Werkstatt e.V. und Women for Justice e.V. gemeinsam organisiert und durchgeführt wird.

Veranstaltung zum Tag der bedrohten Anwält*innen im Iran am 24. Januar 2024

Gegen 15:00 Uhr begann die Kundgebung vor dem iranischen Konsulat in Hamburg. Einige Anwaltskolleg*innen kamen mit ihren Anwaltsroben, Frau Maede Soltani und Afrouz Maghzi hielten ihre Protestrede vor dem Konsulat und brachten die Ausmaße der Willkür in der Justiz des iranischen Apartheidregimes zum Ausdruck.

Internationaler Tag der Anwältinnen und Anwälte in Gefahr mit dem Schwerpunkt Iran I 24. Januar 2024

Der 24. Januar ist der Tag der bedrohten Anwältin und des bedrohten Anwalts.
Dieses Jahr ist er den Kolleg*innen im Iran gewidmet. In der Zeit von 17 bis 21 Uhr wollen wir, RAV e.V. und IKW e.V., im Kölibri/GWA St. Pauli die aktuelle Verfolgung unserer Kolleg*innen historisch und gesamtgesellschaftlich kontextualisieren.

Das Polizei-Schützen-Regiment 31 und der Völkermord in Weißrussland 1943–44 – Vortrag Stefan Klemp | 5. Oktober 2023

Das Polizei-Schützen-Regiment 31 und der Völkermord in Weißrussland 1943–1944
Vortrag des Historikers Stefan Klemp | 5. Oktober 2023, 19:30 Uhr
Ort: fux eG, Arca e.V., Bodenstadtstr. 16, 3. Stock
Veranstaltet von IKW e.V. und denkXmal
gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung

Suzanne Maudet: „Dem Tod davongelaufen“ | 20. September 2023

Suzanne Maudet: „Dem Tod davongelaufen“ | 20. September 2023

Buchvorstellung und Lesung von Konca Altan | 01. Februar 2023

Buchvorstellung und Lesung des Romans „Die Insel der verlorenen Träume“ von Konca Altan